{"id":629,"date":"2021-04-20T20:51:31","date_gmt":"2021-04-20T19:51:31","guid":{"rendered":"https:\/\/www.buergerforum-europa.at\/?p=629"},"modified":"2021-04-21T20:52:22","modified_gmt":"2021-04-21T19:52:22","slug":"wiener-zeitung-buergernaehe-als-eu-zukunftsmodell","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.buergerforum-europa.at\/sv\/wiener-zeitung-buergernaehe-als-eu-zukunftsmodell\/","title":{"rendered":"Wiener Zeitung: &#8221;B\u00fcrgern\u00e4he als EU-Zukunftsmodell&#8221;"},"content":{"rendered":"<p class=\"qtranxs-available-languages-message qtranxs-available-languages-message-sv\">Tyv\u00e4rr \u00e4r denna artikel enbart tillg\u00e4nglig p\u00e5 <a href=\"https:\/\/www.buergerforum-europa.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/629\" class=\"qtranxs-available-language-link qtranxs-available-language-link-de\" title=\"Deutsch\">Deutsch<\/a>.<\/p><p><span class=\"circled\"><a href=\"https:\/\/www.wienerzeitung.at\/nachrichten\/politik\/europa\/2100955-Buergernaehe-als-EU-Zukunftsmodell.html\">Zum Artikel<\/a><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p id=\"absatz1\" class=\"em_text\">Sozialpartner, Unternehmer, lokale Beh\u00f6rden und vor allem die B\u00fcrger der Europ\u00e4ischen Union: Sie alle sollen eingebunden werden in die Gestaltung der Zukunft Europas. Das zumindest ist das Ziel einer Reformdebatte, die nun mit einiger Versp\u00e4tung startet. Ein Jahr lang sollen Themen wie Klimaschutz, digitaler Wandel und soziale Gerechtigkeit diskutiert werden, parallel dazu auch der institutionelle Bereich. Online sollen sich die EU-B\u00fcrger einbringen; eine entsprechende, mehrsprachige Plattform ist am Montag gestartet worden.<\/p>\n<p class=\"em_text\">Doch gibt es auch in den einzelnen Mitgliedstaaten nationale Netzwerke, die um eine breite Beteiligung werben. Eine \u00fcberparteiliche M\u00f6glichkeit will etwa das &#8221;B\u00fcrgerInnen Forum Europa&#8221; bieten. Gemeinsam mit Experten sollen in den kommenden zw\u00f6lf Monaten Bereiche wie Innovation, Umwelt oder Europas Rolle in der Welt diskutiert werden; Gespr\u00e4chsrunden in allen Bundesl\u00e4ndern sind geplant. &#8221;F\u00fcr uns ist die EU nie fertig &#8211; sie muss st\u00e4ndig weiterentwickelt werden&#8221;, erkl\u00e4rte der Obmann des Forums, Othmar Karas zum Auftakt. Parteigrenzen will der \u00d6VP-Europaabgeordnete dabei nicht ziehen: Als seine Stellvertreterin konnte er seine ehemalige gr\u00fcne EU-Parlamentskollegin, Ulrike Lunacek, gewinnen, und Vorstand eines Beirats ist Ex-SP\u00d6-Bundeskanzler Christian Kern.<\/p>\n<h3 class=\"zt\">&#8221;Wir-Gef\u00fchl st\u00e4rken&#8221;<\/h3>\n<p class=\"em_text\">Das Forum will den &#8221;Mehrwert der EU&#8221; wieder ins Bewusstsein r\u00fccken, das &#8221;Wir-Gef\u00fchl&#8221; st\u00e4rken, wie es Lunacek formulierte. Denn &#8221;die EU sind wir alle, jede und jeder Einzelne von uns&#8221; &#8211; auch wenn es einfacher sei, &#8221;die Schuld woanders, da drau\u00dfen, irgendwo, zu suchen&#8221;.<\/p>\n<p class=\"em_text\">Mit dem Dilemma der Schuldzuweisung m\u00fcssen EU-Institutionen wie Kommission und Parlament schon lange umgehen. Denn einerseits einigen sich Regierungspolitiker in Br\u00fcssel auf bestimmte gemeinsame Vorgaben, streichen in ihren L\u00e4ndern aber vor allem die nationalen Vorteile heraus &#8211; oder begr\u00fcnden f\u00fcr sie unliebsame Regelungen mit EU-Direktiven.<\/p>\n<p class=\"em_text\">Das und die zeitintensive Entscheidungsfindung in der EU ist nicht zuletzt den institutionellen Strukturen geschuldet. F\u00fcr viele Beschl\u00fcsse braucht es beispielsweise die Einstimmigkeit der Mitgliedstaaten.<\/p>\n<p class=\"em_text\">\u00c4ndern lie\u00dfe sich das lediglich mit Anpassungen der EU-Vertr\u00e4ge. Das jedoch w\u00fcrde ein z\u00e4hes Tauziehen um Einfluss und Kontrolle bedeuten und wohl zu heftigem Streit unter den Staaten f\u00fchren. Daher zeigen sich etliche Politiker skeptisch gegen\u00fcber m\u00f6glichen Vertrags\u00e4nderungen. Othmar Karas hingegen will dies nicht ausgeschlossen wissen. Es solle &#8221;keine Denkverbote&#8221; geben, befand er. (czar)<\/p>\n<p class=\"em_text\"><span class=\"underlined\"><a href=\"https:\/\/futureu.europa.eu\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/futureu.europa.eu<\/a><\/span><\/p>\n<p class=\"em_text\"><span class=\"underlined\"><a href=\"http:\/\/www.buergerforum-europa.at\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">www.buergerforum-europa.at<\/a><\/span><\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Tyv\u00e4rr \u00e4r denna artikel enbart tillg\u00e4nglig p\u00e5 Deutsch.Zum Artikel &nbsp; Sozialpartner, Unternehmer, lokale Beh\u00f6rden und vor allem die B\u00fcrger der Europ\u00e4ischen Union: Sie alle sollen eingebunden werden in die Gestaltung der Zukunft Europas. Das zumindest ist das Ziel einer Reformdebatte, die nun mit einiger Versp\u00e4tung startet. 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