{"id":634,"date":"2021-04-20T20:56:09","date_gmt":"2021-04-20T19:56:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.buergerforum-europa.at\/?p=634"},"modified":"2021-04-21T21:04:20","modified_gmt":"2021-04-21T20:04:20","slug":"tt-ueberparteiliche-plattform-tritt-gegen-eu-skepsis-an","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.buergerforum-europa.at\/sv\/tt-ueberparteiliche-plattform-tritt-gegen-eu-skepsis-an\/","title":{"rendered":"TT: \u00dcberparteiliche Plattform tritt gegen EU-Skepsis an"},"content":{"rendered":"<p class=\"qtranxs-available-languages-message qtranxs-available-languages-message-sv\">Tyv\u00e4rr \u00e4r denna artikel enbart tillg\u00e4nglig p\u00e5 <a href=\"https:\/\/www.buergerforum-europa.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/634\" class=\"qtranxs-available-language-link qtranxs-available-language-link-de\" title=\"Deutsch\">Deutsch<\/a>.<\/p><p><a href=\"https:\/\/www.tt.com\/artikel\/30789629\/wie-weiter-mit-der-eu-buerger-koennen-ueber-online-plattform-mitreden\"><span class=\"circled\">Zum Artikel<\/span><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>In \u00d6sterreich nannte Othmar Karas, \u00d6VP-Europaabgeordneter und Vizepr\u00e4sident des EU-Parlaments, am Montag die Zielsetzung des \u201eB\u00fcrgerInnenforum Europa\u201c.<\/p>\n<p>\u201eWeil wir wegen Fehlentwicklungen und neuen Herausforderungen mehr informieren, inspirieren und miteinander reden wollen\u201c, brachte es Karas auf den Punkt. Die Initiative versteht sich als \u00fcberparteiliche Plattform, die den \u201eMehrwert\u201c der Union greifbarer machen will und so einmal mehr gegen den allgegenw\u00e4rtigen EU-Skepsis antreten will.<\/p>\n<p>Gemeinsam mit Expertinnen und Experten soll die Bev\u00f6lkerung w\u00e4hrend der n\u00e4chsten 12 Monate in allen Bundesl\u00e4ndern Themen wie Innovation, Wirtschaft und Umwelt oder Europa in der Welt diskutieren. Die Ergebnisse sollen dann in die gro\u00dfe EU-Zukunftskonferenz einflie\u00dfen, die am 9. Mai im EU-Parlament in Stra\u00dfburg startet.<\/p>\n<p>Karas, Obmann des \u00f6sterreichischen B\u00fcrgerinnenforum-Ablegers, pr\u00e4sentierte sich am Montag per Online-Pressekonferenz mit seinen Vorstands-Mitstreitern. Ulrike Lunacek, fr\u00fcher langj\u00e4hrige EU-Parlamentarierin der Gr\u00fcnen und ebenfalls EU-Parlamentsvizepr\u00e4sidentin, brachte das Dilemma des (nicht nur) heimischen Europabewusstseins auf einen altbekannten Punkt: \u201eEs ist immer leicht, die Schuld woanders zu finden \u2013 da drau\u00dfen, irgendwo \u2013 und nicht zu sehen, dass wir diese Europ\u00e4ische Union sind \u2013 jede und jeder Einzelne von uns, auch hier in \u00d6sterreich.\u201c Sie will mit dem B\u00fcrgerInnenforum \u201eetwas beitragen, dass wir in einem Jahr handfeste Vorschl\u00e4ge haben f\u00fcr die Konferenz zur Zukunft Europas.\u201c<\/p>\n<p>Der ehemalige SP\u00d6-Bundeskanzler Christian Kern, heute Unternehmer im Bereich innovativer Technologien, verwies auf von den EU-B\u00fcrgern empfundene \u201eAbstiegs\u00e4ngste, die Sorge, dass Europa zur\u00fcckf\u00e4llt\u201c, dass multilaterale Zusammenarbeit keine Selbstverst\u00e4ndlichkeit mehr sei, wie etwa die Corona-Krise gezeigt habe und einen dadurch entstandenen \u201eHumus f\u00fcr wachsenden Nationalismus und daf\u00fcr, dass unsere demokratische Struktur m\u00f6glicherweise eines Tages auch besch\u00e4digt wird\u201c. Er glaubt, dass die Langzeiteffekte der Coronakrise \u201edeutlich bedeutender sein und uns noch lange Zeit besch\u00e4ftigen werden\u201c und sich daher die Frage stelle: \u201eWie k\u00f6nnen wir verhindern, dass unsere Wirtschaft und unsere Gesellschaft dauerhaft unter Long-Covid leiden?\u201c<\/p>\n<p>Der Unternehmer Martin Rohla, Teilhaber an Dutzenden Unternehmen mit Nachhaltigkeitsanspruch \u2013 wie etwa die Restaurantkette \u201eHabibi &amp; Hawara, die auf der gatronomischen Expertise von Fl\u00fcchtlingen aufbaut \u2013 beklagte den \u201efatalen\u201c Umstand, dass sich ein Gro\u00dfteil der j\u00fcngeren Generation \u201e\u00fcberhaupt nicht erinnern k\u00f6nnen, wie das Leben gewesen ist, bevor es die EU gegeben hat\u201c und etwa jedwede grenz\u00fcberschreitende T\u00e4tigkeit durch Kontrollen und Z\u00f6lle zur kostspieligen Geduldsprobe wurde. Er sieht eine der Funktionen des B\u00fcrgerforums darin, \u201ewieder wachzurufen, was Europa eigentlich im \u201aDaily Life\u2018 bedeutet und wie sch\u00f6n es ist, Europ\u00e4er oder Euop\u00e4erin zu sein.\u201c<\/p>\n<h3>Ergebnisse in einem Jahr<\/h3>\n<p>Gemeinsam mit Expertinnen und Experten soll die Bev\u00f6lkerung w\u00e4hrend der n\u00e4chsten 12 Monate in allen Bundesl\u00e4ndern Themen wie Innovation, Wirtschaft und Umwelt oder Europa in der Welt diskutieren. Dann will das Forum die Ergebnisse vorstellen und \u201ean alle Multiplikatoren und Umsetzer richten\u201c, wie Karas formulierte. Und zwar nicht nur in Gremien wie dem EU-Rat oder der Kommission: \u201eIch reduziere das nicht auf die Institutionen. Jeder von uns kann in seinem Bereich Einfluss nehmen.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Tyv\u00e4rr \u00e4r denna artikel enbart tillg\u00e4nglig p\u00e5 Deutsch.Zum Artikel &nbsp; In \u00d6sterreich nannte Othmar Karas, \u00d6VP-Europaabgeordneter und Vizepr\u00e4sident des EU-Parlaments, am Montag die Zielsetzung des \u201eB\u00fcrgerInnenforum Europa\u201c. \u201eWeil wir wegen Fehlentwicklungen und neuen Herausforderungen mehr informieren, inspirieren und miteinander reden wollen\u201c, brachte es Karas auf den Punkt. 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