{"id":874,"date":"2021-11-23T11:24:04","date_gmt":"2021-11-23T10:24:04","guid":{"rendered":"https:\/\/www.buergerforum-europa.at\/?p=874"},"modified":"2021-11-23T11:24:04","modified_gmt":"2021-11-23T10:24:04","slug":"rueckblick-von-margaretha-kopeinig-buergerinnendialog-zu-sozialem-europa","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.buergerforum-europa.at\/sv\/rueckblick-von-margaretha-kopeinig-buergerinnendialog-zu-sozialem-europa\/","title":{"rendered":"R\u00fcckblick von Margaretha Kopeinig: B\u00fcrgerInnendialog zu Sozialem Europa"},"content":{"rendered":"<p class=\"qtranxs-available-languages-message qtranxs-available-languages-message-sv\">Tyv\u00e4rr \u00e4r denna artikel enbart tillg\u00e4nglig p\u00e5 <a href=\"https:\/\/www.buergerforum-europa.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/874\" class=\"qtranxs-available-language-link qtranxs-available-language-link-de\" title=\"Deutsch\">Deutsch<\/a>.<\/p><p><\/p>\n<div class=\"pre-body\">\n<div class=\"field field--name-body field--type-text-with-summary field--label-hidden field--item\">\n<p><strong>Die St\u00e4rkung der sozialen S\u00e4ule der Europ\u00e4ischen Union darf nicht l\u00e4nger ein Wunschtraum sein. Es braucht mehr soziale Rechte und EU-Regelungen sowie die Einsicht, dass Sozialpolitik alle Bereiche der Politik umfasst. Nicht nur dar\u00fcber, sondern \u00fcber eine Reihe von weiteren Forderungen wurde bei der Dialogveranstaltung des B\u00fcrger:innenforums Europa und der Arbeiterkammer Wien gesprochen.<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"content-infos\">\n<div class=\"field field--name-field-content-part-1 field--type-text-long field--label-hidden field--item\">\n<p>Am Freitag, dem 12. November 2021, diskutierten im AK-Bildungszentrum in Wien AK-Pr\u00e4sidentin Renate Anderl, Vizekanzler Werner Kogler (Gr\u00fcne) und der Vizepr\u00e4sident des Europ\u00e4ischen Parlaments (EVP), Othmar Karas, mit interessierten B\u00fcrgerInnen \u00fcber die soziale Zukunft Europas.<\/p>\n<p>\u201eWir denken zu wenig \u00fcber die soziale Spaltung der Gesellschaft nach. Diese Spaltung ist auch eine demokratiepolitische Frage. Schon l\u00e4ngst h\u00e4tte die EU die ILO-Arbeits- und Sozialstandards als Richtlinie \u00fcbernehmen sollen\u201c, verlangte Parlamentsvizepr\u00e4sident Karas. AK-Chefin Anderl wies mit Nachdruck darauf hin, dass die EU vor einer \u201edoppelten Herausforderung\u201c stehe: \u201eCorona hat die soziale und wirtschaftspolitische Krise verst\u00e4rkt. Dazu kommt, dass die Gesellschaft vor einer sozial-\u00f6kologischen Transformation steht.\u201c Dem pflichtete Vizekanzler Kogler bei. \u201eDie soziale Absicherung der Menschen hat mit Wirtschaft, Arbeit und Umwelt zu tun.\u201c<br \/>\nDie Fragen und Anliegen der PublikumsteilnehmerInnen an die EU konzentrierten sich auf die Bereiche Besch\u00e4ftigung (kein Transfer von Arbeitspl\u00e4tzen aus \u00d6sterreich in Billiglohnl\u00e4nder), Ausbau der Bildungsangebote und europ\u00e4ische Bildungsstandards als entscheidender Faktor f\u00fcr Chancengleichheit sowie eine faire Entlohnung f\u00fcr Pflegekr\u00e4fte aus ost- und s\u00fcdosteurop\u00e4ischen L\u00e4ndern in \u00d6sterreich. AK-Pr\u00e4sidentin Anderl betonte, dass gerechte Geh\u00e4lter f\u00fcr alle gelten sollen und dass f\u00fcr Konzerne jegliche Steuerschlupfl\u00f6cher geschlossen werden m\u00fcssen.<br \/>\nEinig waren sich die Podiumsteilnehmer:innen \u00fcber die <a href=\"https:\/\/www.oegb.at\/themen\/gewerkschaften-weltweit\/europabuero-und-eu\/zaehes-ringen-um-faire-loehne-in-der-eu\">Einf\u00fchrung eines Mindestlohnes<\/a> als wichtige Ma\u00dfnahme im Hinblick auf ein soziales Europa. Als \u201enicht ganz begreiflich\u201c bezeichnete der Vizekanzler \u201eden Dissens \u00fcber den EU-Mindestlohn\u201c in der Regierungskoalition von \u00d6VP und Gr\u00fcnen. Die \u00d6VP hat sich gegen den Vorschlag f\u00fcr Mindestlohn-Richtline ausgesprochen. Aber: \u201eNoch ist das letzte Wort in der Regierung nicht gesprochen\u201c, f\u00fcgte Werner Kogler hinzu. Die Ablehnung der \u00d6VP-Minister:innen gegen einen EU-Mindestlohn bezeichnete Kogler als \u201eGalerie-Politik\u201c.<br \/>\nDebattiert wurde auch \u00fcber die <a href=\"https:\/\/www.akeuropa.eu\/de\/kommission-startet-ueberpruefung-der-wirtschaftspolitischen-steuerung\">Reform des europ\u00e4ischen Stabilit\u00e4ts- und Wachstumspaktes<\/a>. Dabei geht es um die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, wie etwa die Verschuldensregeln, f\u00fcr die Mitgliedsstaaten der Europ\u00e4ischen Wirtschafts- und W\u00e4hrungsunion. Diese sind corona-bedingt bis Ende 2022 au\u00dfer Kraft gesetzt und stehen derzeit vor einer Reform. \u00d6sterreich und einige andere EU-L\u00e4nder setzten sich f\u00fcr die strikte Einhaltung der bestehenden Regelungen ein. F\u00fcr Vizekanzler Kogler ist aber klar: \u201eDie Fiskalregeln m\u00fcssen kompatibel mit einer guten Sozialpolitik sein.\u201c Die Verhandlungen \u00fcber die Reform des Stabilit\u00e4ts- und Wachstumspakts beginnen gerade und sollen w\u00e4hrend der franz\u00f6sischen Ratspr\u00e4sidentschaft in der ersten H\u00e4lfte 2022 beendet werden.<br \/>\nUm mehr soziale Gerechtigkeit in der EU herzustellen, verlangte AK-Pr\u00e4sidentin Renate Anderl unter anderem ein \u201esoziales Fortschrittsprotokoll im EU-Recht zu verankern\u201c. EU-Vizepr\u00e4sident Othmar Karas sprach sich daf\u00fcr aus, \u201edie soziale S\u00e4ule gleich zu behandeln wie andere Kompetenzen in der Europ\u00e4ischen Union\u201c.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Tyv\u00e4rr \u00e4r denna artikel enbart tillg\u00e4nglig p\u00e5 Deutsch. Die St\u00e4rkung der sozialen S\u00e4ule der Europ\u00e4ischen Union darf nicht l\u00e4nger ein Wunschtraum sein. 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